Lifestyle

Die besten hormonfreien Verhütungsmethoden

Stimmungsschwankungen, sexuelle Lustlosigkeit, Gewichtszunahme und Übelkeit sind einige der zahlreichen Nebenwirkungen hormoneller Verhütungsmittel. In ihren Anfangszeiten galten die Pille und Co. als Symbol von Freiheit und sexueller Selbstbestimmung. Das Risiko für eine ungewollte Schwangerschaft war auf einen Schlag auf ein Minimum reduziert. Die Sexualität zwischen Mann und Frau erfuhr eine Revolution. Heute sind zahlreiche Nebenwirkungen der Pille und anderer hormoneller Verhütungsmethoden bekannt. Von den eher harmloseren Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen und Gewichtszunahme bis hin zu schwerwiegenden Nebenwirkungen wie ein erhöhtes Risiko für Thrombosen und Embolien greifen hormonelle Verhütungsmittel mitunter schwerwiegend in die Gesundheit und das Wohlbefinden zahlreicher Frauen ein. Das muss nicht sein! Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, auch ohne Hormone sicher zu verhüten.

 

Das Kondom

Der Klassiker: das Kondom! Das Kondom gilt bei richtiger Anwendung als sehr sicheres Verhütungsmittel. Dabei schützt das Kondom nicht nur vor einer ungewollten Schwangerschaft, sondern ebenfalls vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie HIV oder anderen Infektionen. Kondome sind verhältnismäßig preisgünstig und können rezeptfrei in der Apotheke oder im Drogeriemarkt gekauft werden.

 

Das Diaphragma

Beim Diaphragma handelt es sich um eine flexible Silikonkappe, die unmittelbar oder bis zu zwei Stunden vor dem Geschlechtsverkehr vor den Muttermund gesetzt wird. Für einen umfassenden Schutz wird zusätzlich ein spermienabtötendes Gel aufgetragen. Nach Ende des Geschlechtsverkehrs verbleibt das Diaphragma noch sechs bis 24 Stunden in der Scheide vor dem Muttermund. Nachdem das Diaphragma herausgenommen wurde, muss es mit lauwarmem Wasser abgespült werden. Danach ist es für den nächsten Geschlechtsverkehr wieder einsatzbereit. Ein Diaphragma kann circa zwei Jahre benutzt werden.

 

Verhütung mit Kupfer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die hormonfreie Verhütung mit Kupfer liegt sein einiger Zeit voll im Trend. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten: die Kupferspirale, der Kupferperlenball sowie die Kupferkette. Die Kupferspirale wird von einem Arzt in die Gebärmutter eingesetzt. Ab sofort gibt das Kupfer permanent Kupferionen ab. Diese verkürzen die Lebensdauer von Spermien und hemmen diese in ihrer Beweglichkeit und Orientierungsfähigkeit. Die Kupferspirale wird zudem von der Gebärmutter als Fremdkörper erkannt und verursacht dort ungefährliche Entzündungen. Diese Entzündungen töten vorhandene Spermien ab. Die Kupferspirale gilt als sehr sichere Verhütungsmethode und ist durch ihre lange Haltbarkeit von drei bis fünf Jahren bei den Nutzerinnen äußert beliebt.

Alternativ zur Kupferspirale können sich Frauen auch für den Kupferball entscheiden. Dieser funktioniert genauso wie die Kupferspirale, unterscheidet sich von dieser jedoch in seiner Form. Durch seine 17 Kupferperlen passt sich der Kupferball individuell der Form der Gebärmutter an. Das Einsetzen des Balls ist weniger schmerzhaft als das der Kupferspirale, wodurch der Kupferball zunehmend an Beliebtheit gewinnt.

Die Kupferkette reiht sich ebenfalls zu den Verhütungsmitteln mit Kupfer ein. Dabei gilt die Kupferkette als Weiterentwicklung der Kupferspirale. Anders als bei der Kupferspirale wird die Kupferkette nicht lose in die Gebärmutter gelegt, sondern mit einem Widerhaken im oberen Muskel der Gebärmutter verankert. Dank des Rückholfadens kann die Kupferkette leicht wieder entfernt werden.

 

Symptothermale Methode

Bei der symptothermalen Methode beobachtet die Frau über den gesamten Zyklus hinweg verschiedene Veränderungen ihres Körpers. Durch die Messung der Körpertemperatur sowie die Beobachtung des Zervixschleims oder auch des Muttermundes können die fruchtbaren Tage ermittelt werden. An diesen muss entweder auf Sex verzichtet oder mit anderen Verhütungsmethoden wie beispielsweise dem Kondom verhütet werden. Anhand der Konsistenz des Zervixschleims kann ermittelt werden, wann der Eisprung stattfindet. Zusammen mit der täglichen Messung der Temperatur weiß die Frau, wann der Eisprung vorbei ist. Danach beginnt die unfruchtbare Phase, in der die Frau nicht schwanger werden und Geschlechtsverkehrt somit ohne weitere Verhütung stattfinden kann. Entgegen der Vermutung der breiten Bevölkerung kann diese Verhütungsmethode sehr sicher sein – sofern der Geschlechtsverkehr wirklich nur in den sicher ermittelten unfruchtbaren Tagen stattfindet.

 

Persona

Ebenso wie die symptothermale Methode ermittelt die neuartige Verhütungsmethode Persona die unfruchtbaren Tage der Frau. Frei von Nebenwirkungen und ohne die Einnahme von Medikamenten ermittelt Persona anhand des Hormonlevels im Urin die unfruchtbaren Tage, an denen kein erhöhtes Risiko besteht, schwanger zu werden. Die Verhütungsmethode ist bei richtiger Anwendung zu 94% zuverlässig. Innerhalt eines Jahres werden also von 100 Frauen, die mit Persona verhüten sechs Frauen schwanger.

Weitere Informationen zu der Verhütungsmethode Persona gibt es hier: http://verhutung.clearblue.com/was-ist-verhuetungsmonitor.php.

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